Veganes Low-Carb Sushi mit Blumenkohl Reis

Low-Carb Sushi

Mein allerliebstes Soulfood? Gaaaanz klar: Sushi! „Wie, du isst Sushi? Ich dachte du bist vegan und isst keinen Fisch?!“ Stimmt, tue ich auch (meistens) nicht. Aber Sushi essen geht natürlich trotzdem. Ein Segen, oder? 😉 Denn es gibt tolle vegane Alternativen. Ich stelle euch heute nicht nur die vegane Variante davon vor, sondern eine Low-Carb Version – somit perfekt fürs Abendessen oder für die späten, gemütlichen Stunden vor dem Fernseher geeignet. Bye bye Chips… HELLO veganes Low-Carb Sushi. Hausgemacht!

Was ihr „einrollen“ sollt? Da sind eurer Fantasie wiedermal keine Grenzen gesetzt. Ob ganz traditionell mit Avocado, Champignons, Karotte und Gurke, oder ein wenig extravagant mit Räuchertofu, (getrockneten) Tomaten, Paprika und gerösteten Sesamsamen. Füllt sie nach Herzenslust oder einfach mit dem, was der Kühlschrank noch so hergibt.

Und klarerweise ist mein Sushi genauso schnell zubereitet wie die High-Carb Reis-Variante – wenn nicht sogar ein wenig schneller. Denn Sushi-Reis kann eine echte Diva sein, hab ich recht? Das eigentliche Problem ist meistens nicht das Zusammenrollen, sondern eher das Kochen des Reises.

Veganes-Low-Carb-Sushi

 Sushi ohne Reis

  • Geht das? – Ja, das geht! Tauscht einfach den Reis gegen Blumenkohl aus.
  • Aber kann die gesündere Variante mit dem Original mithalten? – Und ob.
  • Schmeckt das? – Oh ja, sehr sogar!

Und für alle Blumenkohl-Zweifler schon einmal vorweg: Ich hatte einige Mitkoster, darunter sowohl leidenschaftliche Sushi-Esser als auch ausgeprägte Blumenkohl-Hater. Alle, und damit meine ich wirklich alle, waren komplett aus dem Häuschen. Mich natürlich inklusive 😊 Da zeigt sich wiedermal, dass genüssliches Schlemmen und eine bewusste, gesunde Ernährung absolut kein Widerspruch sind.

Und deshalb kann ich euch nur ans Herz legen, probiert es unbedingt einmal aus. Sushi rollen ist entgegen meiner (und ich glaube vieler 😉 ) Erwartungen eigentlich total easy. Traut euch einfach! Übung macht ja bekanntlich den Meister. Zudem ist auswärts Sushi essen ja nicht unbedingt der Spartipp schlechthin und kann ziemlich teuer werden. Der Einfallsreichtum an veganen Sushi-Varianten lässt auch meistens zu wünschen übrig (es gibt noch anderes außer Avocado!). Darum ist die Do-it-yourself Version unbedingt einen Versuch wert.

Veganes-Low-Carb-Sushi
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The star of the show: Blumenkohl

Blumenkohl ist DIE Low-Carb Alternative zum klebrigen Sushi-Reis. Ich nehme stattdessen fein zerkleinerten Blumenkohl und würze ihn genauso mit Reisessig, wie es das Ursprungsrezept vorsieht. Blumenkohl Sushi ist eine unglaublich überzeugende Alternative zu Reis. Und das nicht nur optisch. Es schmeckt überraschend reisähnlich und hat dabei viel weniger Kalorien und Kohlenhydrate. Ihr werdet nicht so schnell pappsatt und könnt ordentlich reinhauen, ohne euch schuldig zu fühlen. Insofern man eine Küchenmaschine zu Hause hat, lässt sich das vegane Low-Carb Sushi auch sehr schnell zubereiten.

NA DANN: LET’S ROLL!! 🙂

Blumenkohl

Veganes-Low-Carb-Sushi

Veganes Low-Carb Sushi
Vorbereitung
15 Min.
Zubereitung
15 Min.
Gesamt
30 Min.
 
Autor: Mimisveganlife
Zutaten
  • 1 Blumenkohl (ca. 650 g)
  • 1-1,5 EL Reisessig
  • ½ TL Salz
  • 1 EL weißes Mandelmus
  • 3-4 Noriblätter
  • Füllung eurer Wahl: Avocado, Karotten, Gurken, Champignons, Tofu, gebratene Zucchini, Rotkohl, usw.
  • Beigaben eurer Wahl: Sojasauce, eingelegter Ingwer, Wasabipaste
Zubereitung
  1. Den Blumenkohl von Blättern und Strunk befreien und grob in Röschen teilen. Gebt die Röschen in einen Topf mit kochendem Wasser, gart das Gemüse für etwa fünf Minuten sehr al dente und lasst es nach dem Abgießen gut auskühlen. 

  2. Nun den Kohl zusammen mit dem Salz, dem Mandelmus und dem Reisessig in einer Küchenmaschine oder im Mixer (Pürierstab tut’s auch) zerkleinern. Die Konsistenz sollte reisartig ohne große Stücke sein. 

  3. Jetzt kann der Blumenkohlreis wie herkömmlicher Reis verarbeitet werden. Ich hab die Hälfte des "Sushi-Reis" mit Saft von der Rote Beete eingefärbt. PINK LOVE, hehe...

  4. Die gewünschte Füllung gut waschen und in dünne, längliche Streifen schneiden.
  5. Dann ein Noriblatt mit der glatten (!) Seite nach unten auf eine Sushimatte legen. Den Blumenkohlreis mit einem Löffel relativ dünn und gleichmäßig darauf verteilen. Dabei an der Oberkante einen 2-3 cm breiten Rand frei lassen, um die Rolle später besser „zukleben“ zu können.
  6. Ist der Blumenkohlreis schön verteilt, belegt die untere Häfte des Noriblattes in länglichen Bahnen mit der Füllung eurer Wahl. 

  7. So - fast geschafft. Jetzt muss "die Rolle" nur noch eingerollt werden. Dazu einfach die Sushimatte am unteren Ende anheben und das Sushi von euch weg rollen. Das leere Ende des Noriblattes mit etwas Wasser befeuchten. Dadurch klebt die Sushi-Rolle. Nun die Rolle mit den Händen behutsam aber dennoch fest zusammendrücken.

  8. Ich weiß, am Anfang klingt es etwas kniffelig, aber spätestens nach der dritten Rolle habt ihr den Dreh raus und es geht Ruckzuck.
  9. Erst nachdem die letzte Rolle fertig ist, kann's ans Häppchen schneiden gehen. Die "Wartezeit" lässt das Noriblatt leicht feucht werden, wodurch es weniger leicht einreißt. Schneidet eure Sushirollen mit der Naht nach unten mit einem scharfen, feuchten Messer in mundgerechte Stücke. Fertig sind die perfekten Maki.  

  10. Serviert sie stilgerecht mit Wasabi, eingelegtem Ingwer und Sojasauce.

Tipp

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass etwas übrig bleibt: Einfach in den Kühlschrank packen. Das Low-Carb Sushi schmeckt auch gut durchgezogen am nächsten Tag noch total lecker.

 

HABT IHR DAS REZEPT AUSPROBIERT?

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