Veganer „Hackbraten“ mit Kartoffelpüree und Apfel-Rotkohl

Vegane Bratensauce

Weiter geht’s mit meinem Weihnachtsmenü 2017. Nach der Vorspeise folgt heute Teil Zwei: mein Hauptgang. Und da dieses Jahr mein erstes Weihnachten als Bloggerin ist, fühle ich mich verpflichtet, euch was richtig Leckeres aufzutischen 😉 Ok, hierzu fühle ich mich eigentlich immer verpflichtet – hihi! Aber ich verspreche euch: Veganer Hackbraten macht ordentlich Eindruck bei euren Lieben. Wenn ihr euch jetzt fragt, wie ihr veganen Hackbraten zubereiten sollt, dann seid ihr nicht alleine. Doch für meinen Hackbraten wird das Hackfleisch ganz einfach durch Linsen ersetzt. Also eigentlich ein veganer Linsenbraten.

Veganer Hackbraten

Damit am Heiligen Abend auch wirklich nichts schiefgeht, wurde das Rezept natürlich zuerst einmal ausprobiert. Bei den zwei Weihnachtsessen Probe kochen wurde mein veganer Hackbraten schon mal als lecker empfunden. Perfekt also, um ihn heute euch zu präsentieren. Wer denkt, dass sich an Weihnachten zwar auf Fleisch verzichten lässt, aber nicht auf einen köstlichen Braten, der hat sich getäuscht. Mein veganer Braten wird ganz klassisch mit leckererer Bratensauce, cremigem Kartoffelpüree und leicht süßem Apfel-Rotkohl serviert. Alles rein pflanzlich und himmlisch gesund! Ein wahres Festmahl, das nicht nur uns Pflanzenesser an Weihnachten ins Schwärmen versetzt!

Veganer HackbratenVeganer Hackbraten

Veganer Hackbraten erhält durch die Linsen und Sonnenblumenkerne eine tolle Konsistenz und schmeckt in Verbindung mit frischen Gewürzen fast wie ein echter Hackbraten. Am besten bereitet ihr den Linsenbraten schon ein bis zwei Tage vorher zu und lässt ihn in der Zwischenzeit im Kühlschrank stehen, da er so schön fest wird. Zudem hat dies den genialen Vorteil, dass ihr am Heiligen Abend stressfreier seid. Doch dieser Braten wäre auch ein toller Anwärter für den zweiten Weihnachtsfeiertag, oder? Da haben die meisten doch eh genug vom ganzen Fleisch am Vortag 😉

Veganer Hackbraten

Vegane Bratensauce
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Veganer "Hackbraten" mit Kartoffelpüree und Apfel-Rotkohl
Vorbereitung
20 Min.
Zubereitung
1 Std.
Gesamt
1 Std. 20 Min.
 
Autor: Mimisveganlife
Zutaten
Für den veganen "Hackbraten"
  • 300 g Berglinsen
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3 Karotten
  • 150 g Champignons
  • 50 g geschälte Mandeln
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Haferflocken
  • 3 EL gemahlene Leinsamen
  • 30 g Petersilie, fein gehackt
  • 1 EL Thymian
  • 2 TL Origano
  • 2 TL Rosmarin
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Gemüsebrühe
  • 100 ml Hafermilch
  • Chiliflocken
Für die Bratensauce
  • Selbstgemachte Bratensauce nach Mimi's Rezept
Für das Kartoffelpüree
  • 1 kg Kartoffeln, mehligkochend
  • 300 ml Mandelmilch
  • 25 g vegane Margarine
  • 1 Prise Muskatnuss
Für den Apfel-Rotkohl
  • 1 Topf Apfel-Rotkohl
Zubereitung
Für den veganen "Hackbraten"
  1. Die Berglinsen nach Packungsanweisung gar kochen, eventuelles restliches Wasser abgießen und die Linsen zur Seite stellen.

  2. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Den Knoblauch durch die Knoblauchpresse drücken.

  3. Die Karotten schälen und im Food Processor zerkleinern (nicht pürieren). Ebenso mit den Mandeln und den Haferflocken verfahren. Falls ihr keinen Food Processor besitzt, die Karotten fein würfen, die Mandeln hacken und die Haferflocken mahlen.  

  4. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin ca. 5 Minuten anbraten.

  5. Einige Esslöffel der abgegossen Linsen herausschöpfen und beiseite stellen. Die restlichen Linsen zusammen mit der Zwiebel-Knoblauch Mischung, den Karotten, Mandeln, Sonnenblumenkernen, Haferflocken, Leinsamen und der Hafermilch in einem Food Processor, Mixer oder einer anderen Küchenmaschine grob zerkleinern. Die Masse darf nicht zu fein werden.

  6. Nun die zur Seite gestellten Linsen dazugeben (so erhält der Braten seine richtige Konsistenz) und mit den Gewürzen, Salz und Pfeffer würzen und gut verrühren. 

  7. Den Linsen-Mix in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und gut fest drücken. Die Oberfläche glatt streichen. 

  8. Den Braten bei 185°C Umluft ca. 60 Minuten backen bis die Ränder braun werden. Herausnehmen und mindestens 10 Minuten abkühlen lassen, bevor ihr ihn anschneidet. Noch besser ist es, ihn über Nacht in den Kühlschrank zu stellen. Dadurch wird er richtig schön fest. Ihr könnt ihn am nächsten Tag im Backofen wieder erwärmen.

Für das Kartoffelpüree
  1. Die Kartoffeln schälen, vierteln und in gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten weich kochen.

  2. Kartoffeln abseihen und mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Margarine und Mandelmilch unterrühren und mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen.

Anrichten
  1. Den Linsenbraten in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Kartoffelpüree, dem Apfel-Rotkohl und der Bratensauce servieren.

 

DAS WAR NATÜRLICH NOCH NICHT ALLES FÜR DAS WEIHNACHTSESSEN 2017!

Schaut euch unbedingt die cremige Topinambursuppe als Vorspeise, den Apfel-Rotkohl als Beilage, die beste Bratensauce überhaupt und das himmlisch leckere Dessert an. Das ganze Menü findet ihr hier.

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