Roh-veganer Rote Beete Carpaccio

Rote Beete Carpaccio

Nachdem die Tage wieder kürzer und die Temperaturen schon merklich kühler werden, müssen wir uns wohl so langsam vom Sommer verabschieden. Denn der Schlawiner geht nun doch schön heimlich in Richtung Herbst über. Da ich den Sommer aber noch partout nicht gehen lassen will, aber trotzdem meinen Geburtsmonat September als Herbstboten begrüßen möchte, habe ich mir was tolles für euch überlegt. Ich möchte euch den Start in die neue Saison mit einem tollen Rezept versüßen, das – wie ich finde – perfekt zum Herbstanfang passt: ein roh-veganer Rote Beete Carpaccio mit Rucola, Mozzarella und Walnüssen. Klingt toll, oder? Ist es auch – und schmeckt einfach nur himmlisch! Da tut der Herbst doch gleich ein kleines bisschen weniger weh, oder? 😉

Rote Beete Carpaccio

Roote-Beete-Blaetter

 

Rote-Beete: Die Wunderknolle

Die Rote Bete ist, wie viele andere Rüben auch, nicht sonderlich beliebt und wird oft ein wenig stiefmütterlich behandelt. Deshalb heißt meine Mission heute: Neue Rote Beete Liebhaber unter euch ausforschen. Meine Lupe ist schon startklar, seid ihr bereit? 😉

Denn Rote Beete, oder wie wir Südtiroler sagen, die Rohne, gehört zu den gesündesten Gemüsesorten auf diesem Planeten. Rote Bete kann euren Blutdruck senken und wirkt sich vorteilhaft auf die Haut aus. Die Powerknolle liefert die Vitamine A, C, B und viel Folsäure. Der regelmäßige Genuss von Rote-Bete-Gerichten oder Rote-Bete-Saft ist somit eine echte Vorbeugungsmaßnahme gegen Herzinfarkt und Schlaganfall. Außerdem enthält sie Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor und großen Mengen an Eisen.

Rote-Beete

Ist das alles? Nein, natürlich nicht. Es geht noch munter weiter. Rote Bete enthält Betain, einen sekundären Pflanzenstoff, der die Funktion der Leberzellen stimuliert, die Gallenblase kräftigt und dabei hilft, die Gallengänge gesund und frei zu halten. Dies wiederum stimuliert den Fettstoffwechsel, sorgt für eine reibungslose Verdauung und versetzt den Körper in die Lage, Schlacken und Toxine zügig auszuscheiden. Rote Bete unterstützt also hervorragend die Entgiftung und innerer Reinigung des Körpers.

Da die enthaltenen Vitalstoffe sehr hitzeempfindlich sind und bei der Lagerung schnell abgebaut werden, solltet ihr die Rote Beete möglichst frisch statt vakuumiert kaufen. Und bevorzugt die Rohkost Variante. Denn die hat noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Die Rote Beete ist in Windeseile zum Verspeisen auf dem Teller 😉

Überzeugt von der Wunderknolle? Doch noch nicht so ganz? Na dann, auf zur Geschmacksprobe. Und die ist Rote Beete Liebe für Anfänger. Und für Fortgeschrittenen. Großes Ehrenwort 🙂

Rote Beete Carpaccio

 

Roh-veganer Rote Beete Carpaccio mit Rucola und Walnüssen

 

Zutaten

Dressing
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Agavendicksaft
  • optional 3 Tropfen Liquid Smoke
  • Salz
  • Pfeffer

 

Zubereitung

Alle Zutaten für das Dressing in eine kleine Schüssel geben, vermischen und durchziehen lassen.

Die Walnüsse grob hacken. Für mehr Aroma, können diese eventuell auch in einer heißen Pfanne ohne Fett leicht angeröstet werden. Dann ist das Rezept aber nicht mehr komplett roh-vegan.

Die Rote Bete schälen (dabei Einweghandschuhe anziehen! – ansonsten gibt’s rote Finger gratis dazu) und mit einem Gemüsehobel in hauchdünne Scheiben hobeln. Zum Anrichten die Scheiben rosettenartig auf 2 Tellern verteilen. Die Rucola mittig draufsetzen und das Ganze mit dem Dressing beträufeln. Zuletzt auf jede Portion Mozzarella krümeln und die (gerösteten) Walnüsse drüberstreuen. Sofort servieren.

 

Tipp

Weitere roh-vegane Rezepte gefällig? Dann probiert unbedingt mein Buchweizen-Porridge und meine Gurkensuppe aus. Voller Nährstoffe und einfach nur himmlisch! 🙂

 

HABT IHR DAS REZEPT AUSPROBIERT?

Dann verlinkt euer Foto mit dem Hashtag #mimisveganlife bei Facebook oder Instagram, oder hinterlasst mir einen Kommentar. Ich freue mich auf euer Feedback!

 

Roh-veganer Rote Beete Carpaccio
Rote Beete CarpaccioRote Beete Carpaccio

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1 Comment

  • Reply
    Cordula Kirschner
    31. August 2017 at 09:48

    Liebe Jasmin,
    auch hier nochmal – sieht ganz toll aus, un complimento 😉
    Die rohe Variante habe ich bisher noch nie probiert , wird aber umgehend nachgeholt.
    Danke für die Inspiration. <3
    Ganz liebe Grüße
    Cordula

    P.S. Ich bin auch im September geboren … 🙂

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