Bärlauch Pesto

Bärlauch Pesto

Wenn ich im Frühling durch den Wald spaziere, und mir plötzlich der Geruch von Knoblauch in die Nase steigt, weiß ich, dass endlich wieder die Bärlauch Saison beginnt. Dann ist es an der Zeit, meinen Vorrat an Bärlauch Pesto aufzustocken. Denn das habe ich mir mittlerweile zur Tradition gemacht. Mein Bärlauch Pesto reicht dann mit Sicherheit bis Ende des Jahres. Und die paar Monate Bärlauch-freie Zeit krieg ich schon irgendwie rum – hihi!

Da beim Trocknen des Bärlauches seine Wirkstoffe verloren gehen, verwendet ihr ihn am besten frisch oder macht – so wie ich – ein leckeres Pesto daraus.

Bärlauch Saison

Ab Anfang März bis Ende April hat der Bärlauch Saison. Aber er schmeckt am besten und intensivsten, wenn die Blätter nicht ganz zu groß sind und er noch nicht blüht.

Die Bärlauch Blätter ähneln übrigens den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen. Wenn ihr unsicher seid, einfach ein Blatt zwischen den Finger zerreiben. Riecht es nicht nach Knoblauch: Weg damit!

Bärlauch im Wald

Bärlauch und seine gesundheitsfördernde Wirkung

Der nach Knoblauch schmeckende Bärlauch ist eine kleine Heilpflanze. Denn er wirkt antibiotisch, entzündungshemmend und regt den Stoffwechsel an. Außerdem werden Bakterien, die unser Immunsystem angreifen, abgetötet. Zudem können schon vorhandene Erkältungen mit Bärlauch bekämpft werden. Ebenso wie Fieber und Husten gelindert werden.

Bärlauch ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen und reinigt die Blutgefäße. Doch er fördert nicht nur die Verdauung, sondern senkt auch den Blutdruck. Dadurch kann er Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Sogar gegen Frühjahrsmüdigkeit könnt ihr Bärlauch Pesto anwenden – rundum eine tolle basische Pflanze.

Bärlauch

Bärlauch Pesto
Vorbereitung
1 Std.
Zubereitung
10 Min.
Gesamt
1 Std. 10 Min.
 
Autor: Mimisveganlife
Zutaten
  • 100 g Bärlauch
  • 20 g Pinienkerne (vorher in Wasser eingeweicht)
  • 1 EL veganer Parmesan
  • 1 TL grobes Himalaja-Salz
  • gutes Olivenöl
Zubereitung
Vorbereitung (spart euch den Schritt, wenn es schnell gehen soll)
  1. Gebt eure Kerne in ein Gefäß (keine Metallschüssel verwenden) mit Wasser und lasst sie ca. 1 Stunde einweichen. Dadurch wird die Phytinsäure neutralisiert. Wenn ihr viele Nüsse und Ölsaaten esst, ist dies wichtig. Dann die Kerne unter fließendem Wasser abspülen.

Anweisung
  1. Entfernt Erdreste und eventuellen Schmutz von den Bärlauchblättern und hakt diese grob. Falls ihr den Bärlauch vorher waschen möchtet. tut das. Allerdings verliert er dadurch etwas an Geschmack.

  2. Darauf die grob gehackten Bärlauchblätter mit den Pinienkernen, dem veganen Parmesan und dem Salz in einen großen Mörser oder in euren Mixer. geben Das grobe Salz ist wichtig, damit der Bärlauch seine grüne Farbe behält. 

  3. Nach und nach könnt ihr nun das Olivenöl einfließen lassen und das ganze mörsern oder durchmixen. Für das Olivenöl habe ich keine genaue Mengenangabe. Macht das einfach nach Gefühl und gewünschter Konsistenz. Ich mag eine schön cremige Masse.

  4. Abschließend in sterilisierte, kleine Marmeladegläser abfüllen. 

  5. Das Pesto hält sich gekühlt und dunkel gelagert mindestens acht Wochen, gerne auch länger.

Tipp

Dieses Jahr habe ich eine halbe reife Avocado und einen guten Schuss frisch gepressten Zitronensaft mit in das Pesto gemischt. Schmeckt himmlisch! Dadurch wird die Konsistenz noch cremiger und milder, allerdings ist das Pesto nicht so lange haltbar. Ich schätze maximal eine Woche. Solange hat das Glas bei uns aber nicht überlebt 🙂

 

HABT IHR DAS REZEPT AUSPROBIERT?

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Bärlauch im Mixer

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