Leckerer Apfel-Rotkohl

Apfel-Rotkohl

Blaukraut, Rotkraut, Rotkohl. Auch wenn der Kohl je nach Region ein bisschen anders heißt: Das farbenfrohe Kohlgemüse darf zur Weihnachtszeit natürlich nirgends fehlen. Obwohl keine knusprig gebratene Ente oder Gans auf dem Tisch steht – hihi! 😉 Da sich Weihnachten mit großen Schritten nähert, hab ich schon mal für unser diesjähriges Weihnachtsessen Probe gekocht. Ich habe den Apfel-Rotkohl nach Omas Originalrezept „eingesundet“, den raffinierten Zucker mit Kokosblütenzucker und den Essig mit Zitronensaft ersetzt. Und was soll ich sagen?! Dem Geschmack tut das absolut keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Denn es ist der beste Rotkohl, den ich je geschmort habe.


Wenn ihr also dieses Jahr Apfel-Rotkohl machen wollt, dann probiert doch mal gerne meine Version aus. Und berichtet mir, wie sie euch geschmeckt hat. Meine Testesser waren überzeugt. Aber ich würde auch gerne von euch wissen, ob euch diese „moderne“ und gesunde Variante überzeugt.

Als Hauptgericht macht Rotkohl übrigens ebenso eine super Figur und kann ruhig mal heraus aus dem Schattendasein seiner Nebenrolle treten. Denn das Wintergemüse enthält wichtige Vitamine, ist reich an Ballaststoffen und hat wenig Kalorien.

Apfel-Rotkohl

Je nach Bodenbeschaffenheit und Zubereitung reicht seine typische Farbe von rot bis violett. Dementsprechend färben süße Zutaten den Rotkohl blauviolett, saure Zutaten dagegen machen ihn rötlicher. Grund sind die natürlichen Farbstoffe namens Anthocyane im Kohl, die auf das Säure-Base-Verhältnis mit Veränderungen reagieren. Diese sekundären Pflanzenstoffe helfen unserem Körper, mit zellschädigenden Substanzen fertig zu werden. Sie machen die Zellen unseres Körpers stark gegen den Alterungsprozess und schädliche Umwelteinflüsse und können nachweislich die Entstehung von Krebs vorbeugen. Außerdem fördern Anthocyane unsere Sehkraft.

Apfel-Rotkohl

Schon 200 g Rotkohl decken den Tagesbedarf an Vitamin C, stärken das Immunsystem und verkürzen die Dauer von Infekten. Damit jedoch noch nicht genug. Im Rotkohl steckt reichlich Vitamin K, Selen, Calcium, Eisen, Magnesium und Kalium. Auch sein hoher Gehalt an Ballaststoffen spricht für Rotkohl. Dadurch kurbelt er auch eine müde Verdauung an, hält lange satt und beugt ungesundem Übergewicht vor. Mit lediglich 21 Kilokalorien pro 100 g ist der Kohl auch sonst ein toller Schlankmacher.

Ich empfehle euch, den Kohl nicht immer nur gedünstet oder geschmort zu euch zu nehmen. Sondern auch einmal roh als Salat oder im Smoothie. So kann er sein Repertoire voll ausschöpfen.

Apfel-Rotkohl

Apfel-Rotkohl
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Traumhafter Apfel-Rotkohl
Vorbereitung
10 Min.
Zubereitung
45 Min.
Gesamt
55 Min.
 
Autor: Mimisveganlife
Zutaten
  • 800 g Rotkohl
  • 1 Apfel
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Kokosblütenzucker
  • 1 Lorbeerblatt
  • 350 ml Wasser
  • 1 EL Gemüsebrühe
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Piment
  • Kokosöl
Zubereitung
  1. Bei Bedarf die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen, den Strunk herausschneiden und ihn in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Den Apfel waschen, entkernen und ebenfalls fein würfeln.

  2. In einem Topf Kokosöl erhitzen und die Zwiebel darin anbraten. Dann Rotkohl, Apfelwürfel und Kokosblütenzucker dazugeben und unter Rühren andünsten. Nach einigen Minuten Lorbeerblatt, Zitronensaft, Piment Gemüsebrühe und Wasser dazu geben und bei hoher Hitze kurz aufkochen lassen. Dabei gut umrühren. Anschließend die Hitze reduzieren und das Ganze ca. 45 min bei kleiner Hitze dünsten lassen. Immer mal wieder umrühren. Nach der Garzeit das Lorbeerblatt entfernen und nach Geschmack salzen.

 

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